Foto: Seniorenreisen Südafrika

Tagebuch der 4.Tag

Die Panoramaroute und das Kunst-Hotel

Aufbruch zur Panoramaroute und gespannt auf das Kunst-Hotel.

Heute wurden die Koffer gepackt und wir verließen, nach dem Frühstück, die Zebra-Lounge.

Mit dem Reisebus ging es, in staufreier Fahrt, in Richtung Nordosten des Landes. In herrlicher Landschaft, mit vielen Seen und Wäldern, fuhren wir, vorbei an Belfast, zur sogenannten Panoramaroute Südafrikas.

Die Panoramaroute liegt im fasst 1000 Kilometer langen Höhenzug der Drakensberge, die sich von Lesotho bis zu der im Norden liegenden Limpopo-Provinz erstrecken. Hier ist der Blyde River Canyon  eine Naturerscheinung der besonderen Art. Unsere Ziele lagen auf dem Weg durch die kleinen Ortschaften Dullstroom und Lydenburg (der Ort wurde inzwischen umbenannt und trägt wieder seinen ursprünglichen Namen Mashishing).

Durch uns endlos erscheinende Zitrusplantagen fuhren wir unserem ersten Ziel entgegen und erreichten den Aussichtspunkt, three rondavels, so um die Mittagszeit. Klar, es war ziemlich warm und die Sonne bräunte nicht nur meine Haut. Aber der Weg hatte sich wirklich gelohnt. Sie sehen ja bestimmt die Fotos und werden mir vielleicht zustimmen.

Weiter auf der Panoramaroute, bot sich dann, beim zweiten und dritten Aussichtspunkt, erneut ein überwältigender Anblick. Wir können allen Afrikareisenden empfehlen, diese Panoramaroute unbedingt in das Reiseprogramm aufzunehmen.

 

 

Das Kunst-Hotel in Graskop

Gut nur, dass uns unsere Reiseleiterin, Tamara Gusovius, auf die neue Unterkunft, das „Graskop Hotel“, gut vorbereitet hat. Nach wirklich tollen Naturpanoramen, wurde im Hotel das Sahnehäubchen des Tages, an den Wänden und in Vitrinen, serviert. Dieses Hotel könnte man getrost auch „Galerie zeitgenössischer Kunst“ nennen. Nicht nur die Hotelhalle, die Bar und die Speiseräume, nein, auch alle Zimmer haben ein individuelles Design und gute Kunst an den Wänden. Warum man mir, ausgerechnet mir, ein Zimmer mit lauter nackten Mädchen auf der Tapete zugewiesen hat, wird sich wohl niemals aufklären lassen.

Während ich diesen Bericht schreibe, sitze ich, so gegen 17 Uhr Ortszeit, am großen Pool, trinke ein Lager-Bier und freue mich auf ein hoffentlich leckeres Abendessen.

Später…Der Abend endete in einem Zimmer, zur Straße hinaus. Was leider zur Folge hatte, dass ich in diesem Hotel nur noch die Kunstwerke im Kopf hatte, ohne erholsamen Schlaf zu finden. Vielleicht sollten ja die Kunst- Nackten auf der Tapete, einen Ausgleich dafür schaffen, dass die Nacht zu laut für uns verlaufen ist.

Tipp: Achten Sie bei einer möglichen Zimmerbuchung darauf, ein Zimmer zum wunderschönen Garten zu erhalten.