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Foto: Haus und Garten Januar

Der Garten im Januar. Gartenarbeit jetzt.

Jetzt ist die Zeit für Pflege und Planung

Im Wintermonat Januar liegt der Garten brach und wir haben nichts zu tun? Das stimmt keinesfalls, denn wir wissen doch, wer rastet der rostet!

Die Reinigung und Instandsetzung

Wie wäre es den mal mit der Reinigung und Pflege unserer Gartengeräte. Nein bloß nicht, denn mein Werkzeug reinige und pflege ich lieber selbst. Aber Ihr Werkzeug, liebe Gartenfreunde, könnte doch eine Erfrischungskur gebrauchen, nehme ich zumindest mal an.

Also, da wäre zum Beispiel der Rasenmäher. Der könnte gereinigt werden. Die Schneiden etwas geschärft, die beweglichen Teile geölt und Rostflecke sollten entfernt werden.

Auch das übrige Werkzeug könnte von Schmutz und erstem Rostansatz befreit werden. Wer Freude daran hat, repariert das Eine oder Andere, kontrolliert den festen Sitz von Schrauben und Muttern oder setzt neue Stile ein. Klar, auch Neuanschaffungen sind vielleicht nötig. Oder sich in den Märkten und Gartencentern bzw. im Internet über die Neuheiten bei Gartengeräten zu informieren, kann sehr spannend und interessant sein.

War da nicht noch etwas in Planung?

Wollten Sie nicht das Eine oder Andere noch an – oder umbauen? Jetzt ist die beste Zeit, um mit der Planung zu beginnen und die vorbereitenden Arbeiten zu erledigen. Wenn Anschaffungen dafür nötig sind, ist der oft eisige Januar eine gute Zeit, um sich über Material und Preise zu informieren.

Sie haben bereits ein Gemüsebeet oder werden eins anlegen?

Ziehen Sie Paprika in der Küche doch schon mal vor!

Foto PaprikaEin sich langsam entwickelndes Gemüse ist die Paprika. Sie wäre ein guter Anfang und die Auswahl an Samen ist riesengroß. Wählen Sie robuste Sorten, die nach dem Vorziehen im Haus, später ins Freiland kommen.

Saatschalen oder kleine Einzeltöpfe, gefüllt mit Anzuchterde oder Kräutererde, sind das Zuhause für die Einzelsamen. Und sobald das erste Blatt erscheint, müssen Sie die Sämlinge vereinzeln. Bei Anfangstemperaturen von 20 -25 Grad entwickeln sich die Kleinen sehr gut. Wenn die Pflanzen gut sichtbar sind, darf es auch etwas kühler sein. Stellen Sie die Pflanzen nicht in die volle Sonne. Dennoch sollte der Standort hell sein. Vielleicht haben Sie ja ein Nordfenster, wo die jungen Pflanzen einen guten Standort hätten. Um der Fäulnis der jungen Wurzeln zu verhindern, sollte die Erde feucht gehalten werden aber Nässe muss verhindert werden. Dabei hilft Ihnen bestimmt Ihr grüner Daumen, der liebevoll und kontrollierend seine Überprüfungen vornimmt.

Wenn es Tauwetter gibt, in unseren Gärten

Jetzt noch Bäume fällen

Sicherheit zuerst! Vielleicht denken Sie da ja genauso wie ich. Ich habe es mir zur Regel gemacht, dass Bäume fällen und Baumschnitt niemals allein erledigt wird. – Passen Sie auf sich auf!

Bild HolzschnittWeil die zu fällenden Laubbäume jetzt frei von Blattwerk sind, bietet es sich doch an, das Fällen im Januar vorzunehmen. Die leichteren Äste sind gut sichtbar und fallen, nach dem Schnitt, besser durch, weil keine Blätter sie mehr aufhalten können. Und überhaupt, das fallende Holz kann wenig Schaden anrichten, in Ihrem Garten der Winterzeit.

Baumschnitt an Obst und Zierbäumen

Bei Temperaturen um den Null -Punkt oder darüber, kann der Schnitt an Ihren Obst und Zierbäumen vorgenommen werden. Vermeiden Sie den Schnitt bei eisigen Temperaturen, denn die offenen Schnittstellen sind nach einer Eisbildung verwundet und dann anfällig für Krankheitserreger. Wenn Sie sich nicht sicher sind, was die Wetterlage betrifft, so warten Sie noch ein wenig. Bevor der erste Austrieb an Ihren Gehölzen sichtbar wird, sollte der Baumschnitt aber erledigt sein.

Bild Ballett Düsseldorf Deutsche Oper am Rhein

Ballett Düsseldorf

Zwei Ballett – Uraufführungen in einer Vorstellung – b30

Premiere 14. Januar Düsseldorf -Opernhaus, Ballett der Gegenwart

Bild Ballett Düsseldorf b30

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„Lonesome George“

Unter Leitung von Ballettdirektor Martin Schläpfer konnte der Starchoreograph Marco Goecke, für das Ballett am Rhein, das bereits 2015 in Duisburg uraufgeführte  und berührende Stück „Lonesome George“, erneut inszenieren. Es thematisiert ein existenzielles Ausgesetztsein, wie es kaum eindringlicher auf die Tanzbühne gebracht wurde.

Goecke setzt damit die unverwechselbare Signatur seiner surreal vibrierenden Wunderwerke fort. (u.a. formulierte so die Kritiker-Juri der Fachzeitschrift „Tanz“ ihre Begründung, als sie diesen Künstler zum Choreographen des Jahres 2015 wählte.)

Den 1972 in Wuppertal geborenen Künstler kennzeichnen oft provozierende Choreographien aus,- was ihn mit der Tanzlegende Vaslav Nijinsky verbindet.

Foto Ballett in Düsseldorf

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„Concerto grosso Nr. 1“

Die Uraufführung, nach den Klängen von Alfred Schnittkes  „Concerto grosso Nr. 1“, des neuen Ballettdirektor in Düsseldorf, Remus Şucheană , ist die erste Choreographie des bisherigen Stellvertreters und Nachfolgers von Martin Schäpfer.

Şucheană hat zum Thema „Aussenseiter“, für seine Uraufführung, mit dreißig Mitgliedern der Tanz- Compagnie verschiedene Szenarien entwickelt.

Wir sind sehr gespannt auf diese Tanzkunst, denn Monika und ich werden diese Aufführung besuchen. Danach schreibe ich darüber einen Artikel für dieses Magazin.

Foto Ballett Düsseldorf

Szenenbild aus Ballett „Wounded Angel“. Deutsche Oper am Rhein. Foto: Gert Weigelt

 „Wounded Angel“

„Wounded Angel“ von Natalia Horecna, einer in Europa sehr gefragten Choreographin, wird die zweite Uraufführung dieser Vorstellung sein. Hier geht es um die Suche nach Liebe und inneren Frieden. Mit der Musik von Alban Berg, Denys Bouliane, Béla Bartók und dem Duo Probosci wird ein Tänzer in die innere Welt widerstreitender Gefühle geführt. Seinen Weg findet er erst nach vielen überstandenen Kämpfen.

 Die Düsseldorfer Symphoniker

Der junge franko-kanadische Dirigent, Jean-Michaël Lavoie, gibt mit der musikalischen Leitung von b.30 sein Debüt bei den Düsseldorfer Symphonikern.

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Vorstellungen im Opernhaus Düsseldorf: Sa 14.01. 19.30 Uhr (Premiere) | Sa 21.01. 19.30 Uhr |

Mi 25.01. 19.30 Uhr | Sa 28.01. 19.30 Uhr | Di 31.01. 19.30 Uhr | Do 02.02. 19.30 Uhr |

So 05.02. 18.30 Uhr | Do 16.02. 19.30 Uhr | Sa 18.02. 19.30 Uhr | So 19.02. 15.00 Uhr

Karten und weitere Informationen sind erhältlich im Opernshop

Düsseldorf 0211.89 25-211, und an der Theaterkasse

Duisburg 0203.283 62-100 sowie über www.ballettamrhein.de

Bild: Senioren Weinprobe

Das interessante Leben selbst wählen

Interessantes Leben von Senioren

Wir leben. Wir leben intensiv und wir wollen noch gestalten. Das, meine lieben Leserinnen und Leser, ist doch eine Perspektive, oder?

Glauben Sie auch, dass früher alles besser war? Vielleicht denken Sie nicht so wie ich und werden das unten stehende Kommentarfeld dazu nutzen Ihre Meinung vorzustellen. Bitte sagen Sie Ihre Meinung, das ist Ihr gutes Recht!

Ich habe für mich festgestellt, dass wir, die Senioren, die Vergangenheit, unsere Vergangenheit, selbst in der Hand hatten. Wenn nicht wir, wer sonst, hat alle wichtigen Entscheidungen unseres Lebens selbst getroffen? Das gilt für die Männer sowieso und für die Frauen doch auch schon seit den 70 er Jahren des letzten Jahrhunderts. Wir können ein interessantes Leben selbst wählen. Jetzt und in der Zukunft.

Wenn also früher alles besser war, meine Lieben, dann hätten wir ganz schönen Mist gebaut!

Was halten Sie denn von den folgenden Aussagen? Unsere Generation ist die Erste, die keinen Krieg in Europa mitmachen musste. Unsere Generation hatte noch niemals Hunger. Unsere Generation wird, dank eines großartigen Gesundheitssystems, viel älter, als alle Generationen vorher. Noch zu keiner Zeit in der ganzen Menscheitsgeschichte ging es den Mitteleuropäern so gut wie heute. Das betrifft ganz besonders die unteren und mittleren Gesellschaftsschichten. Und zum Schluss meines Plädoyers noch Dieses: Wir sind frei, wir sind mobil, wir verfügen über unglaublich viele Informationen und Informationsquellen, wir sind glückliche Senioren -oder auf dem Weg dorthin. Wir haben die Wahl, frei wie wir sind, immer!

Jetzt und immer, selbst die Zukunft gestalten

Bevor Sie nun denken, was soll denn das, ich bin schon alt und nicht mehr berufstätig. Oder, ich kann nichts mehr gestalten, ausser vielleicht ein paar Kastanienfiguren, mit Streichhölzern zusammengesetzt.

Doch, Sie können noch gestalten. Ihr eigenes Leben und ja, sogar das Leben unserer Mitmenschen.

  • Ich gehe zur Wahl oder nehme an der Briefwahl teil.
  • Sehen Sie sich nur die Politiker an. Sie werden oft erst im Seniorenalter in höchste Ämter gewählt.
  • Sehen Sie sich die Künstler an. Ihre schönsten und wichtigsten Werke haben Sie als Senioren geschaffen. Oder, wenn sie noch leben, befinden sie sich auf dem Höhepunkt ihrer Schaffenskraft.
  • Finden Sie jetzt heraus, woran Ihr Herz hängt. Egal ob kreatives Gestalten, Liebe und Hilfe schenken, Gartenarbeit oder eine Sportart, tun Sie es, tun Sie es etwas mehr als bisher. Es gibt Ihnen alles zurück und wird Sie glücklicher machen. Das habe ich für mein jetziges Leben herausgefunden. Und es funktioniert ganz großartig.

Ich werde in späteren Artikeln, dieses Thema,- aus dem Senioren-Leben, noch öfters aufgreifen und will versuchen, einigen von Ihnen, Mut zu machen nochmal das geliebte Alte zu aktivieren oder etwas völlig Neues zu beginnen.

Nur Fernsehen und auf das Sterben zu warten, das ist uns allen bestimmt zu wenig. Mein Freund Rolf sagte kürzlich, er wolle 115 werden. Dem habe ich mich sofort angeschlossen und ihn zum Bowling und zum Joggen eingeladen. Schließlich liegen noch 46 Jahre vor uns beiden, da muss man doch fit bleiben. Und es lässt sich noch sehr viel gestalten,-bestimmt. Daran glaube ich und viele Andere auch. Und Sie?