Bild: Haus und GartenHaus und Garten

Haus und Garten, der Ort, der unser Leben spiegelt

Senioren fühlen sich in ihren vier Wänden und in ihrem Garten sehr wohl. Hier sind wir zuhause und es gibt immer etwas zu tun in unserem eigenen Heim. Nach der Frage unserers Gesundheitzustandes, gibt es wohl kein anderes Thema, das uns alltäglich beschäftigt. In diesem MAGAZIN für Seniorinnen und Senioren möchten wir Ihnen und uns einen breiten Rahmen bieten, der unseren Ansprüchen an Informationen zu Gartenpflege und Gestaltung unseres Lebensraumes gerecht werden kann.

Individualität in Haus und Garten

So verschieden wie wir sind, so verschieden ist das Lebensumfeld jedes Einzelnen geschaffen. Selbst in Ehen und Beziehungen, hat jeder Partner sein Refugium, seinen Rückzugsort an den SIE/ER sich zurückziehen kann. Selbstverständlich ist dieser Platz in der Wohnung oder dem Garten nach den Wünschen und Vorlieben des Einzelnen gestaltet und ausgestattet.

Gemeinsamkeit in unserem Zuhause

Neben der Individualität des eigenen Refugiums, sind die größten Teile, in Haus und Garten jedoch auf Gemeinsamkeit und Wohlfühlen für alle ausgerichtet.

Foto: Haus und Garten Januar

Der Garten im Januar. Gartenarbeit jetzt.

Jetzt ist die Zeit für Pflege und Planung

Im Wintermonat Januar liegt der Garten brach und wir haben nichts zu tun? Das stimmt keinesfalls, denn wir wissen doch, wer rastet der rostet!

Die Reinigung und Instandsetzung

Wie wäre es den mal mit der Reinigung und Pflege unserer Gartengeräte. Nein bloß nicht, denn mein Werkzeug reinige und pflege ich lieber selbst. Aber Ihr Werkzeug, liebe Gartenfreunde, könnte doch eine Erfrischungskur gebrauchen, nehme ich zumindest mal an.

Also, da wäre zum Beispiel der Rasenmäher. Der könnte gereinigt werden. Die Schneiden etwas geschärft, die beweglichen Teile geölt und Rostflecke sollten entfernt werden.

Auch das übrige Werkzeug könnte von Schmutz und erstem Rostansatz befreit werden. Wer Freude daran hat, repariert das Eine oder Andere, kontrolliert den festen Sitz von Schrauben und Muttern oder setzt neue Stile ein. Klar, auch Neuanschaffungen sind vielleicht nötig. Oder sich in den Märkten und Gartencentern bzw. im Internet über die Neuheiten bei Gartengeräten zu informieren, kann sehr spannend und interessant sein.

War da nicht noch etwas in Planung?

Wollten Sie nicht das Eine oder Andere noch an – oder umbauen? Jetzt ist die beste Zeit, um mit der Planung zu beginnen und die vorbereitenden Arbeiten zu erledigen. Wenn Anschaffungen dafür nötig sind, ist der oft eisige Januar eine gute Zeit, um sich über Material und Preise zu informieren.

Sie haben bereits ein Gemüsebeet oder werden eins anlegen?

Ziehen Sie Paprika in der Küche doch schon mal vor!

Foto PaprikaEin sich langsam entwickelndes Gemüse ist die Paprika. Sie wäre ein guter Anfang und die Auswahl an Samen ist riesengroß. Wählen Sie robuste Sorten, die nach dem Vorziehen im Haus, später ins Freiland kommen.

Saatschalen oder kleine Einzeltöpfe, gefüllt mit Anzuchterde oder Kräutererde, sind das Zuhause für die Einzelsamen. Und sobald das erste Blatt erscheint, müssen Sie die Sämlinge vereinzeln. Bei Anfangstemperaturen von 20 -25 Grad entwickeln sich die Kleinen sehr gut. Wenn die Pflanzen gut sichtbar sind, darf es auch etwas kühler sein. Stellen Sie die Pflanzen nicht in die volle Sonne. Dennoch sollte der Standort hell sein. Vielleicht haben Sie ja ein Nordfenster, wo die jungen Pflanzen einen guten Standort hätten. Um der Fäulnis der jungen Wurzeln zu verhindern, sollte die Erde feucht gehalten werden aber Nässe muss verhindert werden. Dabei hilft Ihnen bestimmt Ihr grüner Daumen, der liebevoll und kontrollierend seine Überprüfungen vornimmt.

Wenn es Tauwetter gibt, in unseren Gärten

Jetzt noch Bäume fällen

Sicherheit zuerst! Vielleicht denken Sie da ja genauso wie ich. Ich habe es mir zur Regel gemacht, dass Bäume fällen und Baumschnitt niemals allein erledigt wird. – Passen Sie auf sich auf!

Bild HolzschnittWeil die zu fällenden Laubbäume jetzt frei von Blattwerk sind, bietet es sich doch an, das Fällen im Januar vorzunehmen. Die leichteren Äste sind gut sichtbar und fallen, nach dem Schnitt, besser durch, weil keine Blätter sie mehr aufhalten können. Und überhaupt, das fallende Holz kann wenig Schaden anrichten, in Ihrem Garten der Winterzeit.

Baumschnitt an Obst und Zierbäumen

Bei Temperaturen um den Null -Punkt oder darüber, kann der Schnitt an Ihren Obst und Zierbäumen vorgenommen werden. Vermeiden Sie den Schnitt bei eisigen Temperaturen, denn die offenen Schnittstellen sind nach einer Eisbildung verwundet und dann anfällig für Krankheitserreger. Wenn Sie sich nicht sicher sind, was die Wetterlage betrifft, so warten Sie noch ein wenig. Bevor der erste Austrieb an Ihren Gehölzen sichtbar wird, sollte der Baumschnitt aber erledigt sein.

Haus und Garten

Wenn nicht hier, wo dann, ist unsere Wohlfühl-Oase